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Medien PRAXIS - Das point Reportage Sendungs-Blog


April 2000

»Die Zie­le un­ter­schei­den sich nicht – nur der Weg da­hin ist et­was schwie­ri­ger«

Aus­strah­lung am Sonn­tag, dem 6. April um 19:30, 21:30 und 23:30 Uhr auf Fran­ken Fern­se­hen im Ka­bel und im Live­stream und um 22:00 Uhr auf Fran­ken Plus

Szenenfoto

Seit fünf Jah­ren sind Mo­ni­ka und Mi­ke ver­hei­ra­tet. Sie ist con­ter­gan­ge­schä­digt, er sitzt im Roll­stuhl. Ge­mein­sam füh­ren sie ein Le­ben, das so selbst­be­stimmt wie mög­lich ist – ein An­spruch, der für nicht-be­hin­der­te Men­schen selbst­ver­ständ­lich, für vie­le Men­schen mit Be­hin­de­rung je­doch mit gro­ßer An­stren­gung ver­bun­den ist.

Woh­nen in der ei­ge­nen Woh­nung, Pfle­ge nach den ei­ge­nen Be­dürf­nis­sen, ein er­fül­len­der Be­ruf: All das er­kämp­fen sich Mo­ni­ka und Mi­ke mit viel Ei­gen­in­itia­ti­ve – un­ter­stützt vom Zen­trum für selbst­be­stimm­tes Le­ben (ZSL), ei­ner Selbst­hil­fe­ein­rich­tung, die kör­per­be­hin­der­ten Men­schen er­mög­licht, ih­ren All­tag selbst zu ge­stal­ten. Dort ent­schei­den nicht die Assistent*innen über den Ta­ges­ab­lauf – son­dern die, die Un­ter­stüt­zung be­nö­ti­gen.

Szenenfoto

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

März 2000

H2O – al­les klar?

Trinkwasserspeicher der Stadt Nürnberg

Auch wenn un­ser Trink­was­ser so selbst­ver­ständ­lich aus der Lei­tung kommt – ein be­wuss­ter und spar­sa­mer Um­gang mit der knap­pen Res­sour­ce Was­ser ist not­wen­dig, da­mit der le­bens­wich­ti­ge Na­tur­stoff ei­ne Zu­kunft hat. Fern­lei­tun­gen sind kein All­heil­mit­tel und er­set­zen nicht den not­wen­di­gen Grund­was­ser­schutz vor der ei­ge­nen Tür. Aber nicht nur im Trink­was­ser­be­reich, son­dern auch in der Ab­was­ser­ent­sor­gung sind wei­te­re An­stren­gun­gen not­wen­dig, um die Pro­ble­me nicht auf zu­künf­ti­ge Ge­ne­ra­tio­nen zu ver­la­gern. Ein Schlag­wort, das im Zu­sam­men­hang mit dem Agen­da 21 Pro­zess im­mer wie­der fällt, ist nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten – im Be­reich Trink- und Ab­was­ser ist hier­von noch we­nig zu spü­ren.

Inspektion eines Abwasserkanals

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Februar 2000

Agen­da 21 – die Zu­kunft be­ginnt jetzt

Großstadtkinder auf dem Schulbauernhof

1997 set­zen sich in Nürn­berg Bür­ger un­ter­schied­lich­ster In­ter­es­sen und po­li­ti­scher Cou­leur zu­sam­men, um sich an so ge­nann­ten run­den Ti­schen mit den Ziel­set­zun­gen der Agen­da 21 aus­ein­an­der zu set­zen. point fragt nach: War­um sind vie­le der Ak­ti­ven im Lau­fe der Jah­re aus dem Pro­zess aus­ge­schie­den? Was ist aus den ver­schie­de­nen Pro­jekt­ideen ge­wor­den? War­um wur­de so we­nig um­ge­setzt? War­um ist es bis heu­te kaum ge­lun­gen, die­se für die Zu­kunft un­se­rer Ge­sell­schaft so wich­ti­gen The­men in die Be­völ­ke­rung zu tra­gen? Was kann bzw. muss ge­sche­hen, dass die­ser Pro­zess fort­schrei­tet?

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Januar 2000

»Ei­ne Ga­ran­tie kann mir nie­mand ge­ben«

Szenenfoto

Wäh­rend kör­per­li­che Be­hin­de­run­gen für das Um­feld leicht er­kenn­bar sind, sieht man psy­chisch er­krank­ten Men­schen ih­re Pro­ble­me nicht di­rekt an. Die Men­schen ste­hen mit ih­rer Krank­heit häu­fig al­lei­ne da, was nicht zu­letzt dar­an liegt, dass im Ver­gleich zu sicht­ba­ren Be­hin­de­run­gen noch zu we­nig auf­ge­klärt wird. Das Por­trait ei­ner Frau be­schreibt den Weg in ih­re stil­le Krank­heit, den völ­li­gen Rück­zug in die ei­ge­nen vier Wän­de, die Iso­la­ti­on bis hin zu ih­rer Ein­wei­sung in die Psych­ia­trie, aber auch, wie sie die Ohn­macht ge­gen­über ih­rer Krank­heit über­win­det, mit der Angst, je­der­zeit wie­der krank zu wer­den, um­geht und sich ih­rem neu­en Le­ben und ei­ner neu­en Part­ner­schaft stellt. – Er­fah­run­gen zwi­schen Nor­ma­li­tät und Ver­rückt­sein.

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Dezember 1999

Ge­ral­di­no – Kin­der­mu­sik von Hip­Hop bis Klas­sik

Ge­gen ei­ne Be­am­ten­lauf­bahn mit ei­ner Ab­si­che­rung bis ans Le­bens­en­de ent­schied sich Ge­ral­di­no vor knapp 20 Jah­ren für das Künst­ler­dar­sein als Kin­der­star. Ei­ne Ent­schei­dung, die der En­ter­tai­ner bis­lang nicht be­reut hat. Der 40-jäh­ri­ge ist ein Star zum An­fas­sen, er ver­an­stal­tet Zelt­la­ger mit Kin­dern, nimmt mit ih­nen CDs und Vi­deo­clips auf und schreibt Kin­der­bü­cher. Da­bei will er den Kids nicht in er­ster Li­nie et­was bei­brin­gen, son­dern sie un­ter­hal­ten. Und das auch zu sei­nem Ver­gnü­gen. Mitt­ler­wei­le hat er so­gar sei­nen ei­ge­nen Fan­club mit über 450 Mit­glie­dern, die sich mehr­mals im Jahr tref­fen.

Szenenfoto

point fragt, was das Le­ben ei­nes Künst­lers und Kin­der­stars aus­macht. Wie geht man mit den Un­si­cher­hei­ten um, die ein Künst­ler­le­ben häu­fig mit sich bringt? Was ist das fas­zi­nie­ren­de an der Ar­beit mit Kin­dern? Was ver­än­dert sich mit dem Al­ter? Kann man sich über Jahr­zehn­te den kind­li­chen Hu­mor be­wah­ren? Was fas­zi­niert die Kids an dem Star?

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

preisgekrönter Film Die­ser Film hat ei­ne Aus­zeich­nung be­kom­men.
November 1999

Gen­tech­nik in der Land­wirt­schaft – Fluch oder Se­gen?

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Wäh­rend der po­si­ti­ve Bei­trag der Gen­tech­nik im me­di­zi­ni­schen Be­reich re­la­tiv un­um­strit­ten ist, tei­len sich die Mei­nun­gen im land­wirt­schaft­li­chen Sek­tor. Ein Se­gen sa­gen die Ei­nen, Teu­fels­werk die An­de­ren. Be­für­wor­ter prei­sen die Gen­tech­nik als Schlüs­sel­tech­no­lo­gie der Zu­kunft an, die Lö­sun­gen für die Si­che­rung der Welt­ernäh­rung und Res­sour­cen­scho­nung bie­tet. Im Le­bens­mit­tel­be­reich soll Gen­tech­nik Qua­li­tät si­chern. Geg­ner re­den da­ge­gen im­mer wie­der von ei­ner Stö­rung des Öko­sy­stems, Ge­fähr­dung der Ar­ten­viel­falt, Ge­fah­ren für All­er­gi­ker und Pro­fit­in­ter­es­sen von Groß­kon­zer­nen.

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Oktober 1999

Nürn­berg – »Stadt des Frie­dens und der Men­schen­rech­te«?

Fatimata M'Baye erhielt den Menschenrechtspreis für ihren persönlichen Einsatz im Kampf gegen Unterdrückung und Sklaverei in Mauretanien

Mit Ver­an­stal­tun­gen wie der Men­schen­rechts­preis­ver­lei­hung und der Frie­dens­ta­fel will Nürn­berg ein Si­gnal für die Zu­kunft set­zen, sich als Stadt des Frie­dens und der Men­schen­rech­te pro­fi­lie­ren. Wie to­le­rant ist die ehe­ma­li­ge Stadt der Reichs­par­tei­ta­ge und der Ras­sen­ge­set­ze heu­te?

Dani Karavan: 'Veranstaltungen wie die Menschenrechtspreisverleihung oder die Friedenstafel dürfen nicht nur Dekoration sein, sie müssen Teil der Gesinnung dieser Stadt werden'

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

August 1999

»Ich den­ke, ich war auf der Su­che...«

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Por­trait über ei­nen ehe­ma­li­gen Dro­gen­ab­hän­gi­gen, der auf sei­ne jahr­zehn­te­lan­ge Dro­gen­ver­gan­gen­heit zu­rück­blickt – und den Aus­stieg ge­schafft hat. Er er­in­nert sich an wich­ti­ge Sta­tio­nen in sei­nem Le­ben und ih­re Be­deu­tung. Was wa­ren die Grün­de da­für, dass er zu Dro­gen ge­grif­fen hat? Was hat ihn an die­ser Zeit fas­zi­niert und wie be­ur­teilt er rück­blickend die­sen Teil sei­nes Le­bens? Wel­che Spu­ren hat die­se Zeit hin­ter­las­sen? Da­ne­ben be­schreibt er die Grün­de für sei­nen Aus­stieg und was es für ihn be­deu­tet, »clean« durch das Le­ben zu ge­hen. Wel­che Pro­ble­me gibt es nach dem Ent­zug und wie geht man mit ih­nen um? Wie fin­det man neue Le­bens­in­hal­te und baut sich ein sta­bi­les Um­feld auf?

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 25 Min.

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