Zum Inhalt springen


Medien PRAXIS - Das point Reportage Sendungs-Blog


März 1998

Main-Do­nau-Ka­nal – Bi­lanz ei­nes Jahr­hun­dert­bau­werks

Für die Aufrechterhaltung des Schiffsverkehrs auf dem Kanal müssen jährlich ca. 30 Millionen Mark investiert werden

Der Ka­nal hat Ju­bi­lä­um und die öko­no­mi­schen Vor­aus­sa­gen über das Fracht­auf­kom­men ha­ben sich bis jetzt nicht er­füllt. Was bleibt, sind ho­he Un­ter­halts­ko­sten und öko­lo­gi­sche Schä­den. Feh­ler, die sich mit dem ge­plan­ten Do­nau­aus­bau in Nie­der­bay­ern zu wie­der­ho­len dro­hen. Ist die Um­welt Op­fer ei­ner fal­schen Ver­kehrs­po­li­tik ge­wor­den?

Kapitän Huskitsch hält den Kanal zwar für rentabel, eine stärkere Nutzung dennoch nicht für möglich

Ein Film von Mat­thi­as Göp­fert und Tho­mas Stei­ger­wald •  Län­ge: 12:30 Min.

Februar 1998

Rund – na und? Dicke kämp­fen für ih­re ge­sell­schaft­li­che Ak­zep­tanz

Dick ist schick - Der Verein organisierte eine Modenschau speziell für übergewichtige Frauen

Dumm, faul und ver­fres­sen, so lau­ten nur ei­ni­ge der Vor­ur­tei­le mit de­nen Dicke im­mer wie­der kon­fron­tiert wer­den. Vor al­lem Frau­en lei­den dar­un­ter und vie­le von ih­nen ha­ben sich seit Jah­ren in die ei­ge­nen vier Wän­de zu­rück­ge­zo­gen. Um dies zu än­dern, ha­ben sich Be­trof­fe­ne in dem Ver­ein Dicke e. V. zu­sam­men­ge­schlos­sen und ge­hen an die Öf­fent­lich­keit. Sie tau­schen Er­fah­run­gen aus, stär­ken ihr Selbst­be­wusst­sein, ma­chen an­de­ren Dicken Mut und set­zen sich für mehr Ak­zep­tanz von schwer­ge­wich­ti­gen Men­schen ein.

Der Gang zum Arzt fällt vielen Dicken schwer: Egal welches Symptom, das Übergewicht wird immer thematisiert

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

Januar 1998

We­ge zum um­welt­be­wuss­ten Bau­en

Szenenfoto

Im Jahr 2000 steht ei­ne neue Wär­me­schutz­ver­ord­nung ins Haus, die neue Vor­schrif­ten über ei­nen um­welt­scho­nen­de­ren Bau be­inhal­tet. Denn trotz be­reits vor­han­de­ner en­er­gie­spa­ren­der Tech­no­lo­gien wie Brenn­wert- und So­lar­tech­nik, Re­gen­was­ser­nut­zung so­wie der Ver­wen­dung öko­lo­gi­scher Bau­ma­te­ria­li­en steht der um­welt­be­wuss­te Bau heu­te noch am An­fang. Das Nied­rig­ener­gie- und Pas­siv­haus sind im­mer noch die Aus­nah­me. Da­bei lie­gen die Mehr­ko­sten für ei­nen um­welt­scho­nen­den Neu­bau oder ei­ne Alt­bau­sa­nie­rung nur 5% über den her­kömm­li­chen Ko­sten. Ver­schie­de­ne An­sät­ze wer­den hier­zu vor­ge­stellt.

Szenenfoto

Ein Film von Mat­thi­as Göp­fert und Tho­mas Stei­ger­wald •  Län­ge: 12:30 Min.

Dezember 1997

Ist Müll Gold wert?
Auf der Su­che nach ei­ner zu­kunfts­fä­hi­gen Ab­fall­po­li­tik

Eine inzwischen stillgelegte Mülldeponie in Mittelfranken

Vor ei­ni­gen Jah­ren droh­ten die Kom­mu­nen und Land­krei­se noch, im Müll zu er­sticken. Mit der Ein­füh­rung der Müll­tren­nung hat sich das Bild je­doch ent­schei­dend ge­wan­delt. Die Bür­ger tren­nen Wert­stof­fe, kom­po­stie­ren Kü­chen­ab­fäl­le und brin­gen ihr Ge­rüm­pel auf den Re­cy­cling­hof. Auf der an­de­ren Sei­te wer­den al­ler­orts neue Müll­ver­bren­nungs­an­la­gen ge­baut. Und wie sieht die Si­tua­ti­on für den Bür­ger aus? Ob­wohl die Müll­men­gen re­du­ziert wer­den konn­ten, dro­hen Ge­büh­ren­er­hö­hun­gen. Müs­sen die Bür­ger für teu­re, nicht aus­ge­la­ste­te Müll­ver­bren­nungs­an­la­gen zah­len? Gibt es Al­ter­na­ti­ven zur Müll­ver­bren­nung? Wie muss ei­ne zu­kunfts­ge­rich­te­te Müll­po­li­tik aus­se­hen?

 Müllsortierungsanlage

Ein Film von An­drea Bo­the und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

November 1997

Wi­der das Ver­ges­sen

Viele Stunden verbringt Gisela Blume bei der Recherche im Fürther Stadtarchiv

Von nie­man­dem an­ge­stellt, von nie­man­dem be­zahlt, oh­ne Auf­trag, au­ßer dem ei­ge­nen An­trieb, küm­mert sich Gi­se­la Blu­me seit sechs Jah­ren um die Ge­schich­te des al­ten Jü­di­schen Fried­hofs in Fürth. Über pfle­ge­ri­sche Tä­tig­kei­ten hin­aus­ge­hend hat sie sich ei­ne gro­ße Auf­ga­be ge­stellt. Sie möch­te die Grab­stei­ne des Fried­hofs, de­ren In­schrif­ten von Jahr zu Jahr mehr ver­wit­tern, iden­ti­fi­zie­ren und die ein­zel­nen Le­bens­we­ge und Zu­sam­men­hän­ge re­kon­stru­ie­ren, um so ei­nen wich­ti­gen Teil der Für­ther Ge­schich­te vor dem Ver­ges­sen zu be­wah­ren.

Gisela Blume beim Säubern eines Grabsteines im Jüdischen Friedhof

Ein Film von Ste­pha­nie Hecht und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

preisgekrönter Film Die­ser Film hat ei­ne Aus­zeich­nung be­kom­men.
Oktober 1997

Zehn klei­ne Um­welt­schüt­zer –
ju­gend­li­ches En­ga­ge­ment auf der Ar­ten­schutz­li­ste?

Szenenfoto

Sich für Na­tur und Um­welt ein­zu­set­zen, ist bei Ju­gend­li­chen der­zeit nicht un­be­dingt an­ge­sagt. Vor al­lem in gro­ßen Städ­ten kämp­fen Na­tur­schutz­ver­bän­de schon seit ei­ni­ger Zeit um Nach­wuchs. Ge­org und Sa­bi­ne ge­hö­ren zu den Aus­nah­men, sie en­ga­gie­ren sich in der Ju­gend­grup­pe des Nürn­ber­ger Bund Na­tur­schut­zes. Ge­mein­sam mit der Grup­pe star­ten sie Ak­tio­nen und ent­wickeln Ak­ti­ons­for­men, die von der Fahr­rad­de­mo bis zur Brücken- und Baum­be­set­zung rei­chen. Sie wol­len da­mit auf die Not­wen­dig­keit ei­nes ak­ti­ven Um­welt­schut­zes auf­merk­sam ma­chen, denn für bei­de ist es wich­tig, nicht im­mer nur zu re­den, son­dern auch kon­kret zu han­deln.

Szenenfoto

Ein Film von Tho­mas Stei­ger­wald und Chri­stoph Lef­herz  •  Län­ge: 12:30 Min.

September 1997

»Manch­mal glaub’ ich wirk­lich, es braucht mich kei­ner«

Szenenfoto

Jen­ny ist kein Ein­zel­fall, sie teilt ihr Schick­sal mit vie­len Ju­gend­li­chen, de­nen es nach der Schu­le nicht ge­lun­gen ist, ei­ne Lehr­stel­le zu fin­den. Auch nach dem be­rufs­vor­be­rei­ten­den Jahr sieht es für sie nicht bes­ser aus. Nach un­zäh­li­gen Be­wer­bun­gen, Ab­sa­gen und Be­su­chen auf dem Ar­beits­amt ver­liert sie lang­sam die Hoff­nung, noch ei­ne Aus­bil­dungs­stel­le in ih­rem Traum­be­ruf als Tier­arzt­hel­fe­rin zu fin­den. Aus dem Freun­des- und Be­kann­ten­kreis hört sie im­mer wie­der, dass man in vie­le Rich­tun­gen of­fen blei­ben muss, um ei­ne Stel­le zu fin­den, und es wird für Jen­ny im­mer schwie­ri­ger, für ih­re Träu­me Ver­ständ­nis zu be­kom­men.

Ein Film von Isa­bel Hertwig und Tho­mas Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

August 1997

Re-spect – Kar­rie­re­träu­me aus Go­sten­hof

Nasen-Operation für die Karriere

Hin­ter dem Na­me Re-spect ste­hen sechs tür­ki­sche Ju­gend­li­che, die von der gro­ßen Kar­rie­re als Tanz- und Ge­sangs­grup­pe träu­men. Mehr­mals in der Wo­che trai­nie­ren sie mit viel Mo­ti­va­ti­on und Dis­zi­plin, um ei­ne neue Show ein­zu­üben oder ih­ren Tanz­stil wei­ter­zu­ent­wickeln. Im Ge­gen­satz zu vie­len an­de­ren Boy­groups, die ent­spre­chend ih­rer Be­ga­bun­gen zu­sam­men­ge­wür­felt wur­den, ken­nen sich die sechs Jungs von Re-spect schon von klein auf und wol­len zu­sam­men­blei­ben. Auch wenn sie den gro­ßen Durch­bruch bis jetzt noch nicht ge­schafft ha­ben, spielt das Tan­zen in ih­rem Le­ben ei­ne gro­ße Rol­le: sie kön­nen hier vom All­tag ab­schal­ten, fin­den An­er­ken­nung und ver­fol­gen zu­sam­men ih­ren Traum.

Tanz auf dem ehem. Reichsparteitagsgelände

Ein Film von An­drea Bo­the, Bir­git Vet­ter und Th. Stei­ger­wald  •  Län­ge: 12:30 Min.

« Vorherige Seite Nächste Seite »